G-Punkt Massage für die Frau

Der G-Punkt in der Yoni-Massage

Viele Frauen sind sich nicht sicher, ob sie einen G-Punkt haben oder nicht. Oftmals wird der G-Punkt in den Medien so dargestellt, als ob seine Berührung ein Höchstmaß an Lust und Ekstase garantiert. Der G-Spot als Lustknopf. Das ist meistens nicht sofort der Fall, denn der G-Punkt will erst einmal geweckt und erforscht werden, bevor er seine Geheimnisse freigibt.

Der G-Punkt und die sexuelle Lust

Für viele Frauen ist die sexuelle Lust, die durch die Berührung des G-Punktes entsteht, erst einmal ungewohnt und neu. Da kann es hilfreich sein, die gewohnte Lustempfindung über die Klitoris mit der Berührung des G-Punktes zu kombinieren. Also vielleicht eine „Komm-her“-Bewegung mit Zeigefinger und Mittelfinger über dem G-Punkt und gleichzeitig mit dem Daumen ein Kreis um die Perle. Oder zusätzlich etwas Vibration mit einem geeigneten Massagestab, wie dem Passion Pointer in der Handfläche oder über dem Venusknochen. So kann der Körper lernen, ein weiteres Tor in die sexuelle Lust hinein zu öffnen und sich die emotionale Kraft aus dem G-Punkt zu erschließen.

Jede Frau hat einen G-Punkt

Wo liegt der G-Punkt? In der Yoni-Massage kann jede Frau erfahren, dass sie einen G-Punkt hat. Sie kann ihn spüren und lernen, ihn selbst zu lokalisieren. Er ist eingebettet in das paraurethrale Drüsengewebe, und er braucht etwas Druck in Richtung des Schambeinknochens, um ihn deutlich wahrnehmen zu können. Oftmals genügt es, wenn die Masseurin oder der Masseur den G-Punkt mit 2 Fingern nur hält und dabei den Druck mit der empfangenden Frau abstimmt.

Was kann die empfangende Frau während der G-Punkt-Massage erleben?

Häufig ist da ein großes Staunen, wie es sich anfühlt, nur spüren zu dürfen und sich zu der massierenden Hand hin zu entspannen. Nichts tun oder leisten zu müssen, noch nicht einmal sexuelle Lust produzieren zu müssen. Oftmals ein Gefühl von sicherem Gehaltensein, von Geborgenheit. Ein Fallenlassen in die eigene Tiefe. Es kann sein, dass Tränen fließen einfach durch das Berührt sein oder durch gespeicherte Zellerinnerungen, die sich lösen wollen. Und es kann auch sein, dass die wilde Urkraft sich in Lust und Lebendigkeit durch Geräusche und Laute Ausdruck verleiht. Manchmal spürt die Frau zunächst ein Gefühl von Blasendruck, was durch Atmen und Loslassen vorübergeht, ehe tiefere Empfindungen zum Vorschein kommen. Je öfter eine Frau G-Punkt-Massagen empfängt, desto mehr traut sie sich, die aus dem G-Punkt freiwerdenden Emotionen und Empfindungen zuzulassen und auszudrücken. Diese können von sexueller Lust begleitet sein, müssen es aber nicht.

Weitere erforschenswerte Zonen

Der G-Punkt mit seiner Umgebung ist also in der Yoni-Massage ein ganz wesentlicher Bereich. Es lohnt sich, sich den Kontakt zu diesem Gebiet zu erschließen und zu erforschen. Und es gibt in der Yoni-Massage noch weitere Zonen, die sich über Berührung freuen: Die Vulva mit den körperlichen Lustzentren von Klitoris und Perle, der Damm, die Sitzbeinhöcker von innen und die ganz feinen und sensiblen Energiezonen um den Gebärmuttermund und um den A-Punkt