Entspanungsmassage


          Enspannen und genissen

Im Unterschied zu einer medizinischen Massage oder Wellness-Massage wird bei der Yoni-Massage großer Wert auf die Kommunikation zwischen der gebenden und der empfangenden Frau gelegt.Denn ein Hauptanliegen in der Yoni-Massage ist, dass die empfangende Frau stärker in Kontakt mit ihrem Körper und speziell mit ihrer Yoni kommt. Nur, wenn sie sich in ihrem Körper zuhause fühlt, wenn sie konkret wahrnehmen kann, was ihrer Yoni gut tut, bzw. was sie nicht möchte, dann erst sind dieVoraussetzungen für eine lustvolle und sinnliche Sexualität gegeben. Warum sind wir Frauen oft nicht so gut mit unserer Yoni bekannt und vertraut?Ein Hauptgrund liegt in unserer Anatomie: Unsere Geschlechtsorgane sind größtenteils in der Tiefe unseres Körpers verborgen. Sie sind – wenn überhaupt– nur sichtbar, wenn wir uns ganz bewusst vor den Spiegel setzen und uns anschauen. Beim Mann ist das ganz anders. Von Kindesbeinen an hat er seinen Lingamtäglich mehrmals im Blick, er berührt sich beim Pinkeln und beim Duschen. Und er kann sich mit seinen Geschlechtsgenossen vergleichen. Die Nervenbahnen vom Lingam zum Kopf und zu seinen Händen sind ausgebildet und geübt. Bei uns Frauen sind diese sensorischen Nervenbahnen meist nicht so ausgebildet, weil wir sie erst später oder gar nicht entwickeln. Es braucht dazu ein ganz bewusstes Tun: uns vor dem Spiegel anschauen, ganz bewusst Teile der Yoni berühren und ganz bewusst nachspüren: „…ah jetzt berühre ich die Mittezwischen den beiden Venuslippen….ahh so fühlt sich das an. Die Verbindung von den Augen zur Yoni und zu den Händen, dann zum Gehirn und wieder zurück will ausgebildet und eingeübt werden. In der Yoni-Massage übernimmt die Frauenmasseurin diesen Part. Sie sagt z.B. „Jetzt berühre ich den Yoni-Eingang und gebe etwas Druck auf den Damm. Wiefühlt sich das an?“ Die empfangende Frau braucht bei den ersten Massagen etwas mehr Zeit, damit sie wirklich nachspüren kann, wie sich die Berührung anfühlt. Die Berührungsqualität muss erst in ihrem Gehirn ankommen, eingeordnet werden in angenehm oder nicht so angenehm. Dann konkretisiert werden (z.B. ich brauche etwas mehr oder weniger Druck), dann die Worte gefunden und ausgesprochen werden. Die empfangende Frau soll die ausdrückliche Erlaubnis haben in ihrer Zeit in sich hinein zu spüren und ihre Wahrnehmung auszusprechen. Das Aussprechen der Worte, die Kommunikation mit der Gebenden ist ebenfalls erstmal ungewohnt. Bei zunehmender Übung und Erfahrung wird es der Empfängerin immer leichterfallen im Raum von Entspannung den Kontakt mit ihrer Yoni und gleichzeitig mit der Masseurin zu halten.

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